Die EZB hat die Nullzinspolitik umgesetzt!
Gibt es eine sichere Alternative?

Seit vielen tausend Jahren sind Zinsen das Instrument, um Gläubiger zu belohnen. Gläubiger verleihen ihr Geld und bekommen dafür Zinsen. Wenn Banken Geld verleihen, dann sind die Banken Gläubiger, erstellen Kreditverträge und die Empfänger sind Schuldner. Wenn Menschen ihr Geld den Banken leihen, dann sind diese Menschen nur ganz einfache SparerIn Wahrheit ist jede Person, die über ein Sparbuch mit Guthaben, ein Festgeld, einen Sparbrief oder eine Kapitallebensversicherung oder einen Bausparvertrag mit Guthaben verfügt, ein Gläubiger. Wenn Sie das mal mit dem Verständnis der Banken betrachtet, müsste das Sparbuch eigentlich Schuldbuch heißen, denn die Banken gehen eine Verpflichtung ein.

Wenn man Gläubiger übersetzt, bedeutet das, die Person die Geld gibt glaubt daran, dass Sie für das zur Verfügung gestellte Geld eine Belohnung, sprich eine Verzinsung bekommt. Das hat viele tausend Jahre funktioniert, außer manchmal. Bei Bankenpleiten oder bei Währungsreformen waren die Sparer die Dummen und haben Ihre Geldwerte verloren. Beides kommt rund um den Globus immer wieder vor.

Bis 2016 hat es historisch keine Zeit gegeben, wo es keine Verzinsung gab. 2016 haben 2 Ereignisse alles verändert:

Am 10.03.2016 gab es zum ersten Mal in der bekannten Geschichte -0-Zinsen für Staatsanleihen und seit kurzem gibt es sogar Negativ-Zinsen für Banken bei der EZB und auch für Guthaben bei Banken.

 

Zinsen auf Gold

 

Inzwischen wird das Szenario weltweit von Staaten exzessiv genutzt. Bundes- und Zentralbanken nehmen Gelder auf und geben keine Zinsen.Neue deutsche Staatsanleihen rentieren bei einer Laufzeiten von 15 Jahren mit einer Verzinsung von – 0,04 %. Das bedeutet, Käufer dieser Staatspapiere leihen dem Deutschen Staat Geld ohne Belohnung, sprich ohne dafür Zinsen zu bekommen. Der Anteil der -0-Zins Staatsanleihen wächst rasant an.

Staaten verschulden sich immer mehr und das aktuelle Zinsniveau sorgt dafür, dass noch nicht einmal Ausgaben für Zinsen entstehen.

Die führenden Wirtschaftsnationen haben bereits mehr Schulden angehäuft, als das jeweilige Bruttoinlandsprodukt erwirtschaftet. Jede Firma müsste längst Insolvenz anmelden und jede natürliche Personwäre schon längst in der Privatinsolvenz. Das große Geld drucken wurde erst möglich, als am 15. August 1971 Richard Nixon (37. Präsident der Vereinigten Staaten) die Aufhebung des Goldstandards verkündete.

Bis dahin hatte die Weltwährung US Dollar den Goldstandard. Ursprünglich gab es ein festes Tauschverhältnis: 20,67 US Dollar war eine 1 Feinunze Gold wert. Erst durch die endgültige Abschaffung der festen Bezugsgröße zwischen dem USD und der Feinunze Gold (Golddeckung) war es möglich, mehr Geld zu drucken und die Verschuldung voranzutreiben. Es ist zu vermuten, dass in der Zukunft die Geldsysteme, die auf Geld und Geldwerte aufgebaut sind, kollabieren werden. Schon heute leiden die Menschen mehr und mehr darunter. Wenn Sie sich mit diesem Thema intensiver beschäftigen wollen, empfehle ich Ihnen das Buch

Titel: „DER GRÖSSTE RAUBZUG DER GESCHICHTE“ von Matthias Weik & Marc Friedrich

Ich darf Ihnen sagen, ich war geschockt was ich dort zu lesen bekam. Diese 335 Seiten haben es in sich und klären schonunglos auf. Das Buch endet mit folgendem Zitat: Ein positiv denkender Mensch weigert sich nicht, das Negative zur Kenntnis zu nehmen. Er weigert sich lediglich, sich ihm zu unterwerfen

Norman Vincent Peale, Pfarrer und Autor (31.05.1898 – 24.12.1993)

Für die Geldgeber, sprich Gläubiger, kommt es allerdings noch viel schlimmer, denn Bundesbanken und Zentralbanken sind im Einklang mit Regierungen bemüht, die Inflation auf ein Niveau von mindestens 2% anzuhaben. Ob Europäische Zentralbank, ob Bank of Japan, ob Bank of England oder die FED in Amerika, sie wollen mit aller Macht Inflation schaffen.

Das bedeutet wiederum für die Gläubiger, dass sie nicht nur keine Zinsen bekommen, sondern das die Kaufkraft des zur Verfügung gestellten Geldes und des sonstigen Vermögens tag täglich abnimmt. Diese perfide Vorgehensweise hat darüber hinaus weitreichende Dominoeffekte.

Gemäß den Statuten von Kapitallebensversicherungsgesellschaften, sind diese dazu verpflichtet, einen großen Teil der Geldanlagen in Staatspapiere und Schuldverschreibungen zu investieren. Der Überbegriff hier ist „mündelsichere“ Geldanlage. Das wiederum heißt, diese Gesellschaften müssen diese Papiere auch mit -0-Zinsen kaufen, obwohl sie genau wissen, dass sie damit keine Erträge erwirtschaften können.

Wer leidet unter dieser Zinspolitk?

Die Versichertengemeinschaft, damit meine ich jede Person die eine Kapitallebensversicherung besitzt. Die Gesellschaften können immer weniger Ertrag generieren. Das Dilemma verstärkt sich dadurch, dass die Versicherungsgesellschaften Garantien ausgegeben haben. Diese sind kaum zu bedienen. Die Konsequenz, die Gesellschaften müssen Reserven abschmelzen, um alte Verträge besser zu bedienen. Das senkt die Bonität der Unternehmen und deren Vermögen merklich ab. Gleichzeitig bedeutet das, neue Kunden bekommen von vorne herein niedrigere Garantien oder gar keine Garantie mehr.

Die Garantieverzinsung ist in den letzten Jahren mehrfach gesenkt worden und wird ab dem 01.01.2017 nur noch 0,90% auf den Sparanteil betragen.

Gold Garantiezins

 

In der Branche spricht man bereits vom Aussterben der kapitalbildenden Lebensversicherungsgesellschaften. Einige Gesellschaften haben ihre diese Angebote bereits komplett eingestellt.

Ich verweise an dieser Stelle auf den Bericht von Report vom 20.09.2016:

Titel: „Das Ende der Sparer-Republik

Null Zinsen und die Zukunft der Deutschen. Report München hat diesem Thema in der Sendung vom 20.09.2016 einen ausführlichen Bericht gewidmet.

Es kann keinesfalls schaden, diesen Bericht in der Mediathek anzusehen.
Hier klicken: https://stratega.de/mediathek

Gibt es eine sichere Alternative?

Das älteste Zahlungsmittel der Welt kommt seit jeher ohne Zinsen aus und ist deutlich attraktiver als Geld. Gold ist nicht nur eine, sondern DIE Alternative.

Es heißt überall: „Sachwert schlägt Geldwert“. Das gilt insbesondere für Gold.

Der Goldpreis in Euro für eine Feinunze hat sich von Anfang 2002 bis heute nahezu vervierfacht. Der Goldkurs für die Feinunze lag am 02.01.2002 bei 308 Euro. Im Sommer 2016 lag der Gold Kurs bei 1.200 Euro je Feinunze. Der Gold Wert hat sich im Durchschnitt jährlich um 10,30 % erhöht. Es gibt Geldwertfanatiker die über Gold sagen: Gold bringt keine Zinsen. Bei der Entwicklung des Goldpreis in Euro, kann man da gut und gerne auf Zinsen verzichten. Heute können wir den Geldwertfanatikern entgegnen, Gold kostet auch keine Zinsen, ganz im Gegensatz zu Geldwerten.

Ich verweise auf FOCUS MONEY Ausgabe Nr. 36 vom 31.08.2016:

Titel: „Wer Verstand hat, kauft Gold

Die Ausgabe beschäftigt sich mit Nullzinsen, Bargeldverbot, Geldschwemme und Bankpleiten-Gefahr und dem Thema Gold. Ich empfehle den Bericht von Seite 36 bis Seite 45. Wenn Sie mehr erfahren wollen über Feingold und die Entwicklung des Goldpreis, zögern Sie bitte nicht mit uns Kontakt aufzunehmen und die Seite www.stratega.de zu besuchen.

… bleiben Sie sehr wachsam

Obertshausen, im September 2016

Wolfgang M. Reinicke

Generaldirektion 555 für Makler- und Teampartner

Mehr erfahren Sie sehr gerne hier:
Rufen Sie mich an:

Servicetelefon:  +49(0) 6104 947 39 126

Telefon:             +49(0) 6104 600 35 85
Mobil:                +49(0) 162 4900 850
Mail:                  wolfgang.reinicke@stratega.de
Internet:            www.stratega.de
Skype:                Wolfgang Reinicke

 

Gesamten Artikel downloaden?
Hier klicken und per PDF herunterladen:

formulare_download

 

 

 

 

Lesen Sie auch:
Mission: Altersarmut mit Gold bekämpfen:
Hier klicken

 

Translate »